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Geschrieben am: 31/10/2019

Vier Erstbegehungen im Porphyr

In den letzten Jahren habe ich eine regelrechte Vorliebe fürs Mehrseillängen-Klettern im Porphyr entwickelt. Zugegeben, dieses Gestein hat für Kletterer einige Nachteile. Es ist nicht immer ganz fest, oft schmutzig und leider sind die Mehrseillängen-Touren meist wenig kontinuierlich und kurz. Trotzdem kann das Klettern in den roten Felsen um Bozen richtig Spaß machen: die Kletterei ist für den Dolomitenkletterer ungewohnt, die Linien oft sehr ästhetisch entlang klaren Rissen und im Gegensatz zu den Dolomiten oder Arco ist man meist alleine unterwegs. Außerdem sind die Touren schnell erreichbar und somit auch nach der Arbeit bzw. bei schlechtem Bergwetter eine gute Alternative.

Foto: Sonia Tammerle in der 5. Seillänge der “Quergongwalli”

Die zwei bekanntesten Touren sind wohl die phantastische “Cojote” in den Pfattner Wänden und die klassische Einsteiger-Porphyr-Tour “Cielo Sopra Bolzano” oberhalb der Haselburg. Die Cojote (4SL, 7a) ist bis auf die Stände vollständig clean und folgt einer wunderschönen Abfolge von Rissen, die super abzusichern gehen und sehr schön zu Klettern sind. Schade dass sie nicht mindestens drei mal so lang ist! Die “Cielo Sopra Bolzano” (8SL, 6b) hingegen ist ausgezeichnet mit Bohrhaken abgesichert, schnell erreichbar und ermöglicht genussvolles Klettern an Platten, Rissen und sogar einem kleinen Überhang.

Foto: Katrina Robles in der vorletzten Seillänge der “Cielo Sopra Bolzano”.

Vor allem die Riegle Brüder haben in den letzten Jahren mehrere Touren im Porphyr eröffnet, aber auch andere Seilschaften haben die Klettermöglichkeiten in diesem Fels entdeckt. Ihrem Vorbild folgend sind auch mir, zusammen mit verschiedenen Freunden, einige Erstbegehungen im Porphyr gelungen. Anbei die Beschreibungen.

Viel Spaß beim wiederhohlen!

 

Quergongwalli

 

QUERGONGWALLI

Alpintour mit traumhaftem Riss in Bozner Stadtnähe. Schwierigkeit und Schönheit nehmen mit zunehmender Höhe zu!

Schon beim Zustieg wird der Ursprung des Namens klar, der diagonale Riss in einem sonst spiegelglatten Wandteil fällt gleich auf. Und ja, den zu klettern macht genauso viel Spaß wie man es sich vorstellt. Bis auf wenige plattige Stellen an denen gebohrt werden musste, ist die Tour selbst abzusichern. Durch den vielen finger- bis handbreiten Rissen sind viele Absicherungsmöglichkeiten gegeben. Auch die Stände wurden teilweise gebohrt. Die erste Seillänge wird entlang einer Sportkletterroute auf kleinen Leisten und einer Abschlussverschneidungon geklettert, die nächsten beiden Seillängen verlaufen über bewachsene Bänder in meist uninteressantem Gelände. Ab der vierten Seillänge folgt die Linie einem lose zusammenhängendem Risssystem und wird mit zunehmender Höhe schwieriger und schöner. Hochpunkt der Tour ist der diagonale Riss im oberen Wandteil, der vollständig selbst abzusichern ist und mit luftiger Klletterei bis zum VIII. Grad besticht. Die letzte Ausstiegsseillänge führt zum Wandende und dem Abstieg durch den Wald. Nach starken Regenfällen bleiben die Risse länger nass.
Da sich diese Tour über einem Klettergarten befindet, ist äußerste Vorsicht geboten keinen Steinschlag zu verursachen um eventuelle Kletterer im Klettergarten nicht zu gefährden!

Erstbegeher: Luca De Giorgi, Johannes Kaufmann, Peter Warasin, Gabriel Rossi, 2017.

  • Obl. Grad: VII+ Max. Grad: VIII
  • Seillängen: 8
  • Klettermeter: 230
  • Absicherungsmöglichkeiten: Tour mit alpinem Charakter, Bohrhaken wurden nur wenn nicht anders absicherbar angebracht.
  • Material: NAA, 12 Expressen, Friends der Größen 1 – 3 BD doppelt, einen Friend der Größe 4 BD
  1. [27m, 6a+, 11BH, 1NH]: Sportkletterroute auf kleinen Leisten und einer Abschlussverschneidung. Stand an 2BH.
  2. [32m, IV+, 1NH, 2BH]: Zick-Zack erst über Platte, dann über eine Verschneidung bis zum Wald. Stand an Baum.
  3. [20m, III]: Vom Stand kurz nach links und dann über das kleine Wandl bis zum Turm. Stand am Seil um Turm.
  4. [30m, VII-, 2BH]: Durch den Spalt zwischen Turm und Wand und dann nach rechts über Moos bis zum Beginn des Kamines. Nicht in den Kamin klettern, sondern den rechten Riss folgen, in dessen Mitte sich ein abgesägter Baum befindet. Der Riss ist wunderschön zum klettern und erfordert zur Sicherung die großen Friends. Am Ende des Risses auf einem kleinen Podest nach rechts und über eine Platte (2BH) weiter. Stand auf einem breiten Band, entweder mit Friends im Riss oder am Baum.
  5. [29m, VII-, VI, 1BH, SU]: Technisch anspruchsvoller Anfang und dann tolle Kletterei am breiten Riss. Am Ende des Risses über eine Verschneidung weiter auf ein großes Band. Stand an 2BH.
  6. [27m, VII+]: Das Band nach rechts folgen und hinter der großen Schuppe nach oben klettern. Nun links den markanten Quer-Riss bis zum Stand folgen. Anstrengende Kletterei an Untergriffen und spärlichen Tritten. Stand an 2BH mit aufgehängtem Bankl.
  7. [22m, VIII]: Weiter dem Quer-Riss folgen, kurz vor dem Ende die athletische Schlüsselstelle an minimalen Tritten bewältigen. Die SL kann bestens mit Friends abgesichert werden. Stand an Baum. Wandbuch.
  8. [35m, VI+, 2BH]: Etwas links und über den Riss nach oben (2 BH), interessante Kletterei. Sobald man das Band erreicht hat, in leichter Kletterei links über Risse und Stufen nach oben bis zum Ausstieg. Stand an Lärche.

Anfahrt: Von der Brennerautobahn A22 die Ausfahrt Bozen Süd oder Bozen Nord nehmen. Der Eisackuferstraße Richtung Zentrum folgen und bei der Ausfahrt in Richtung Haslach ausfahren. Den braunen Schildern welche die Haselburg anzeigen bergauf folgen.
Parkplatz: Parkplatz Schloss Haselburg. Bitte nicht den Parkplatz des Gasthauses verwenden. Vor der Einfahrt rechts direkt an der Strasse befinden sich 3-4 öffentliche Stellplätze.
GPS Parkplatz: 46°28’32.19″N 11°20’38.67″E

Zustieg: Von der Haselburg oberhalb Bozen, den Leiferer-Höhenweg (Nr. 3) nehmen, bis unter die Seitner Wände und weiter bis zu einem Steinmann auf der linken Seite. Hier links abbiegen und einen Pfad der Wand entlang, bis zum Ende des Klettergartens. Der Einstieg befindet sich rechts von der Sportkletter-Route „Valleys of Neptune 6b+“. Die 1. Seillänge ist Teil des bereits vorhandenen Klettergartens und der Name „Cordamattanza“ ist nur mehr schwer erkennbar.
GPS Einstieg: 46°27’58.979″N 11°20’41.434″E

Abstieg: Vom letzten Stand an der Lärche etwas höher bis zu einem Steinmann. Hier nach rechts und immer rechtshaltend den Wald bergauf (Steinmännern folgen), bis man auf eine offene Fläche mit Ausblick über Bozen kommt. Ab hier nun den kleinen Weg entlang, der später vorbei an Steinmauern, einer roten Markierung folgt, bis man auf eine geteerte Straße kommt. Dieser kurz folgen und nach ca. 100 Meter rechts abbiegen und den Weg (Nr.3) zurück zur Haselburg. Alternativ über Route abseilen.

Haselburgriss

 

HASELBURGRISS

Alpine Kletterei entlang eines anhaltenden Risssystems über Bozen.

Kletterer auf dem Weg zu dieser Tour werden den Verlauf wahrscheinlich in der auffallenden Verschneidung vermuten. Tatsächlich folgt die Tour aber einem nahezu ununterbrochenen Riss-System in der Wand rechts der Verschneidung. Dementsprechend sind mit Ausnahme der Schlüsselstelle reichlich Möglichkeiten zum Absichern gegeben. Letztere wurde im Nachhinein mit einem Normalhaken entschärft und ist mit kleinen Keilen und Friends ausreichend absicherbar. Die Erstbegehung erfolgte im Alpinstil bis zum Wandende. Um Wiederholern die letzten drei Seillängen im Gestrüpp zu ersparen wurden im Nachhinein gebohrte Abseilstände hinzugefügt. Nun ist es möglich nach den vier ersten und interessanten Seillängen einen unkomplizierten Rückzug anzutreten. Äußerste Vorsicht bzgl. Steinschlag ist wegen dem direkt unter der Tour verlaufenden Wanderweg geboten.

Erstbegeher: Luca De Giorgi, Peter Warasin, 2019.

  • Obl. Grad: VI+ Max. Grad: VII+
  • Seillängen: 4 Klettermeter: 130
  • Absicherungsmöglichkeiten: Tour mit alpinem Charakter, Bohrhaken wurden nur an den Standplätzen angebracht.
  • Material: NAA, Friends der Größen 0.3 – 3 BD doppelt, ev. einen Friend der Größe 4 BD und kleine Keile
  1. [30m, V]: Einstieg bei Baum mit Schlinge. Anfangs rechts dem Riss in der senkrechten Wand folgen, später links auf die Platte wechseln und der Rissverschneidung folgen (IV). Am Ende leicht nach links zu einem Pfeiler aufsteigen und der Rissverschneidung bis zum Stand weiter nach oben klettern (V).
  2. [30m, VI+]: Die abschüssige und grasige Stelle hoch bis zum Beginn der Verschneidung. Ab hier in anhaltender Schwierigkeit den Riss in der senkrechten Wand folgen, bis dieser diagonal nach links zieht. Stand auf einem Absatz.
  3. [20m, VII+, 1NH]: Von hier unschwer einige Meter weiter links aufsteigen. Bald in senkrechtem, breiten, sich ständig verjüngenden Riss einsteigen und diesen in wachsender Schwierigkeit bis zu dessen Ende folgen. Stand auf Band rechts vom Rissende.
  4. [25n, VI]: Über der Terrasse nach links am Baum vorbei in die kurze, etwas brüchige Verschneidung queren und diese bis zu Absatz überwinden. Hier zur auffallenden Schuppe nach rechts queren und dem Riss darüber folgen. Nach einem kurzen Kaminstück (schwierig abzusichern) nach rechts ausscheren und den Absatz mit Stand erreichen.

Anfahrt: Von der Brennerautobahn A22 die Ausfahrt Bozen Süd oder Bozen Nord nehmen. Der Eisackuferstraße Richtung Zentrum folgen und bei der Ausfahrt in Richtung Haslach ausfahren. Den braunen Schildern welche die Haselburg anzeigen bergauf folgen.
Parkplatz: Parkplatz Schloss Haselburg. Bitte nicht den Parkplatz des Gasthauses verwenden. Vor der Einfahrt rechts direkt an der Straße befinden sich 3-4 öffentliche Stellplätze.
GPS Parkplatz: 46°28’32.19″N 11°20’38.67″E

Zustieg: Von der Haselburg oberhalb Bozen, den Leiferer Höhenweg (Nr. 3) nehmen, bis unter die Seitner Wände und weiter bis zu einem Steinmann auf der linken Seite. Hier links abbiegen und dem Pfad bis zur Wand folgen. Nun weglos der Wand entlang nach rechts bis zu einem Baum mit Schlinge.
GPS Einstieg: 46°27’56.5″N 11°20’38.0″E

Abstieg: Über die Route abseilen.

 

Stadtlersteigl

STADTLERSTEIGL

Kurz und knackig, die städtische Steigerung des Afingerstiegl

Die Route verläuft zuerst unter zwei Dächern vorbei und dann entlang der klar erkennbaren Kante, die sich über die gesamte Höhe des Felsens hochzieht. Die Risskletterei ist ästhetisch, die Schlüsselstelle ist mit zwei Bohrhaken versehen, ansonsten erfolgt die Absicherung mit mobilen Sicherungsgeräten. Die Tour kann mit „Afingerstiegl“ und/oder „Bitty Bong Bong“ kombiniert werden. Die Tour muss noch etwas begangen werden bis sie die letzten losen Steine los ist.

Erstbegeher: Luca De Giorgi, Gabriele Rossi, 2018.

  • Obl. Grad: VII Max. Grad: VIII-
  • Seillängen: 3 Klettermeter: 85
  • Absicherungsmöglichkeiten: Zahlreiche und gute Absicherungen im mittelmäßigen bis guten Gestein möglich. Die Stände sind gebohrt oder am Baum
  • Material: NAA, ev Friends der Größen 0.5 und 0.75 BD doppelt
  1. [35m, VIII- (VII, A0)]: Einstieg am Riss mit BH. Den feinen Riss nach links folgen bis zu einem kleinen Podest mit dem ersten BH. Von hier horizontal nach links auf kleinen Leisten weiter bis unter dem 2. BH um dann senkrecht nach oben zu klettern. Nach dem
  2. 2. BH quer nach links hinter der Kante weiter und unter dem Dach vorbei zum Baum.
    2. [20m, V+]: Der Verschneidung folgen, bis zum Stand auf einer Terrasse auf der rechten Seite.
  3. [30m, VII+ oder VI+ ohne Dach]: Weiter über die Platte mit Riss bis zum kleinen Dach. Über den Riss das Dach überwinden (Dach kann links umgangen werden) und in die perfekte Verschneidung bis zu einer Terrasse hoch. Etwas nach links queren und über einen dünnen Riss weiter zum Ausstieg.

Anfahrt: Auf der Straße von Bozen nach Sarntal fahren und 100m vor dem Tunnel Nr. 17 rechts parken.
GPS Parkplatz: 46°33’28.84″N 11°22’6.75″E

Zustieg: Taleinwärts bis kurz vor den nächsten Tunnel gehen. Nach links über die gesperrte alte Straße ca. 500m weiter taleinwärts gehen. Unter der Wand über den teils steilen und dicht bewachsenen Wald aufsteigen. Den Fixseilen folgen. Bis zum eigentlichen Einstieg sind noch etwa 20m einfache Kletterei (II) ungesichert zu bewältigen. Einstieg beim Bohrhaken am markanten Riss.
GPS Einstieg: 46°33’44.59″N 11°22’1.06″E

Abstieg: Alle Stände sind zum Abseilen eingerichtet. Vom obersten Stand am Steinblock 30m bis zum zweiten Stand der Route “Stadtlersteigl” abseilen. Von diesem weitere 35m bis zum Boden abseilen. Alternativ kann man auch über die Route “Afingerstiegl” abseilen. Über den Zustieg wieder zum Auto absteigen.

 

BITTY BONG BONG

Abwechslungsreiche Tour mit harten Boulderstellen

Diese Tour folgt einer weiteren Abfolge von Rissen, die jedoch an zwei Stellen abbrechen. Die erste glatte Wandstelle wurde noch nicht frei geklettert und kann mithilfe von drei Bohrhaken technisch überwunden werden. Die zweite kurze Boulderstelle ist ebenfalls mit Bohrhaken abgesichert und mit 7b bewertet (6b A0). Insgesamt bietet diese Linie die abwechslungsreiche Kletterei des Afingerknottens. Diese Route ist leicht mit den anderen Touren des Afingerknotten kombinierbar. Wie ihre Nachbartouren muss auch diese noch einige Male begangen werden bis sie die letzten losen Steine los ist.

Erstbegeher: Luca De Giorgi, Gabriele Rossi, 2019.

  • Obl. Grad: VIII Max. Grad: VII+
  • Seillängen: 3 Klettermeter: 85
  • Absicherungsmöglichkeiten: Zahlreiche und gute Absicherungen im mittelmäßigen bis guten Gestein möglich. Die Stände sind gebohrt oder am Baum
  • Material: NAA, Friends der Größen 0.3 bis 1 BD doppelt.
  1. [20m, VI, 1BH]: Einstieg am Riss mit BH, diesem senkrecht nach oben folgen. Achtung auf dem schlechten Gestein in der Nähe des 2. BH. Über eine schönen Verschneidung und dem darauffolgenden Riss bis zum Stand an 2BH.
  2. [40m, VIII A0, 3BH, 2NH]: Die knifflige Boulderstelle gleich am Anfang gibt den Ton für den Rest der SL an. Nach mehreren Metern einfacher Kletterei auf einem kleinen Vorsprung aufschwingen und von dem aus mithilfe von 3BH über die A0 Stelle hangeln. Danach leicht rechts haltend über eine Platte weiter und kurze Verschneidung zum Stand am Baum.
  3. [25m, VIII+ (VI, A0), 2BH, 1NH]: Knifflige Boulderstelle gleich in den ersten paar Zügen. Danach folgt man den horizontalen Rissen nach links und arbeitet sich im Kamin bis zum Ausstieg hoch.

Anfahrt: Auf der Straße von Bozen nach Sarntal fahren und 100m vor dem Tunnel Nr. 17 rechts parken.
GPS Parkplatz: 46°33’28.84″N 11°22’6.75″E

Zustieg: Taleinwärts bis kurz vor den nächsten Tunnel gehen. Nach links über die gesperrte alte Straße ca. 500m weiter taleinwärts gehen. Unter der Wand über den teils steilen und dicht bewachsenen Wald aufsteigen. Den Fixseilen folgen. Bis zum eigentlichen Einstieg sind noch etwa 20m einfache Kletterei (II) ungesichert zu bewältigen. Einstieg beim Bohrhaken am markanten Riss.
GPS Einstieg: 46°33’44.59″N 11°22’1.06″E

Abstieg: Alle Stände sind zum Abseilen eingerichtet. Vom obersten Stand am Steinblock 30m bis zweiten Stand der Route “Stadtlersteigl” abseilen. Von diesem weitere 35m bis zum Boden abseilen. Alternativ kann man auch über die Route “Afingerstiegl” abseilen. Über den Zustieg wieder zum Auto absteigen.

 

Autor: Luca De Giorgi

Wanderführer, Fotograf und leidenschaftlicher Bergsteiger, den es immer wieder in fremde Länder zieht. Als Kletterer im Südtiroler Alpenverein bei den Jungen Alpinisten groß geworden, absolvierte er später die Ausbildung zum Tourenleiter. Arbeitet für eine Bozner Reiseagentur, für die er Wanderwochen in und außerhalb Europas leitet. In seiner Freizeit zieht es ihn zum Klettern und Trekken in die Berge, je entlegener und fremder das Ziel, desto besser. Zu seinen Lieblingsdestinationen zählen Marokko, Vietnam und Kirgisistan. www.lucadegiorgi.com