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Geschrieben am: 16/10/2017

MountainSpirit Skitourng & Freeriding Test Day 2017/2018 – das Programm

Bald ist es soweit. Auch dieses Jahr finden am 4. und 5. November die „Skitouring & Freeride Test Days“ in Sulden statt. Es erwartet euch wieder ein reichhaltiges Programm, bei dem jede und jeder auf seine Kosten kommt. Die Neuheiten im Hardware-Sortiment des Winters 2017/18 können bei den Materialtests erprobt werden. Bei den Special Workshops mit den Skilehrern der Skischule Sulden könnt ihr in die prächtige Winterlandschaft der Ortlergruppe eintauchen und euer skitechnisches Können verfeinern. Die Bergführer der Alpinschule Ortler vermitteln die neuesten Erkenntnisse über objektive und subjektive Gefahren beim Skibergsteigen und verbessern somit das vorhandene Wissen im Bereich des Risikomanagements. Aus organisatorischen Gründen ist bei den Workschops die Anmeldung erforderlich ([email protected]).

Das gesamte Programm gibt es hier bei Interesse zum download. Skitouring-Freeriding-Test-Days-2017

 

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Auf was achtet ihr beim Skitest?
Der Trend zu immer breiteren Skiern setzt sich bereits seit einigen Saisonen fort. Die breiten Ski bringen durch ihre größere Auflagefläche im weichen Schnee so manchen Vorteil. Das spüren gerade technisch weniger geübte Fahrer und schätzen dies vor allem im Pulverschnee. Wenn es aber eisig wird oder der Schnee ein besonders harte Kruste hat, dann wirkt sich der breite Ski auch negativ aus.

Fahrverhalten: Im weichen und lockeren Schnee fährt man mit den meisten Touren- und Freeride-Ski gut und einfach, besondere Unterschiede beim Fahrverhalten gibt es allerdings auf hartem Untergrund. Eindeutige Vorteile bietet die Rocker-Konstruktion, besonders bei Ski mit einer Breite von mehr als 100 mm.

Gewicht ist nicht immer Gewicht. Denn das Gesamtgewicht von Ski, Schuh und Bindung wird bei jedem Schritt in Bewegung gesetzt und beschleunigt. Das hat einen größeren Einfluss auf das Gesamtsystem, als ein gleich schwerer Rucksack.

Bindung: Beim Skibergsteigen spielt die Kraftübertragung eine entscheidende Rolle. Deshalb wirkt sich die Tourenbindung maßgeblich am Fahrverhalten der Ski aus.

Freeride-Ski sollten mit ihren Eigenschaften breit aufgestellt sein. Auf und neben der Piste sollten sie stabil sein, im weichen Schnee und Pulverschnee guten Auftrieb haben. Außerdem sollte die Leichtigkeit und Vielseitigkeit nicht zu kurz kommen.

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An dieser Stelle bedanken wir uns bei unseren Partnern, die Firma Marmot, der Alpinschule Ortler, der Skischule Sulden und den Seilbahnen Sulden.

 

Autor: Peter Righi

Publizist und erfahrener Touristiker, Landschaftsentdecker und leidenschaftlicher Südtirol-Kenner, der wissbegierig ständig auf der Suche nach Neuem ist. Seit mehr als 30 Jahren besteigt er bekannte und weniger prominente Gipfel der Ostalpen und ist liebt das Abenteuer in den schönsten Naturlandschaften der Erde. Rege Publikationstätigkeit für renommierte Verlage und Journale. Er ist in seiner Heimatstadt Bozen als Journalist tätig.