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Geschrieben am: 12/02/2018

Es werde und bleibe Licht!

Alles was man über Stirnleuchten und Starkstrahler bei Nachtskitouren oder Rodelabfahrten wissen muss. Mit Link auf die Zusammenfassung des Alpenvereins zu allen Pistentouren, Tages- und Abendregelungen in den Südtiroler Skigebieten.

Viele genießen im Winter die abendliche Bewegung im Schnee. Egal ob dies eine Trainingsrunde, eine Rodelabfahrt oder eine Pistenskitour ist. Mit einer guten Stirnlampe schlägt man dem frühen Sonnenuntergang im Winter ein Schnippchen und erhellt sich den sonst finsteren Weg oder die unübersichtliche Bahn und Piste. Die Stirnlampe erleuchtet den Wanderern den Weg, hilft beim abendlichen Zeltaufbau oder wird von Hüttengästen geschätzt, die nachts mal raus müssen.

Der „Lichtstrahl in Blickrichtung“ sorgt aber vor allem für die Ausleuchtung des Weges und bietet Sicherheit. Die Hersteller haben sich technisch so einiges einfallen lassen, um den Bedürfnissen ihrer Kunden gerecht zu werden: Hochleistungsakkus, intelligente Chip-Steuerungen und Leuchtstärken von bis zu 2.000 Lumen. Wir haben einige Stirnlampen für Nachtskitouren oder Rodelabfahren aus dem MountainSpirit-Angebot unter die Lupe genommen und zeigen euch nun die Ergebnisse.

Eine gute Stirnleuchte gehört in jeden Rucksack. Die viele neuen Erzeugnisse sind dank fortschreitender LED-Technik sehr klein und fallen kaum zur Last. Die Kompaktmodelle sind zwar im Matratzenlager, im Biwak oder für die abendliche Trainingsrunde praktisch, aber für die Abfahrt mit den Skiern oder mit der Rodel sollte man auf einen Hochleistungsstrahler zurückgreifen. Diese leuchten mit leistungsstarken Power-LEDs und dickem Akku auch schnellen Sportlern den Weg aus. NachtskitourengeherInnen, RodlerInnen, Trailrunner und RadfahrerInnen müssen wegen höherer Geschwindigkeiten weiter vorausschauen und benötigen daher kräftige Scheinwerfer.

Egal ob Leichtleuchte oder Starkstrahler, eine gute „Stirnlampe“ erkennt man nicht an der Verpackung und schon gar nicht auf die darauf gedruckten Leuchtweiten und Lumen. Diese sind aufgrund unterschiedlicher Messmethoden nicht vergleichbar, zudem drückt die Lumenzahl nur etwas über die Leistung der nackten LED aus, nicht aber über die Ausleuchtung des Weges oder des unwegsamen Geländes.

Eine Stirnleuchte muss vor allem eines können: das Gelände perfekt erhellen. Wenn der Lichtkegel den Nahbereich und die Ferne erreicht, entdeckt man rechtzeitig Hindernisse oder auf dem Weg liegende Wurzeln oder Steine und behält gleichzeitig den weiteren Verlauf im Auge.

Allerdings nützt die hellste Lampe nur wenig, wenn ihr schnell der Strom ausgeht. Aus diesem Grund ist die Ausleuchtung und die Leuchtweite im Zeitverlauf das Wesentliche. Auf Touren, für die man mitten in der Nacht startet, sollte die Leistung konstant verfügbar sein und nicht bereits nach wenigen Stunden ausgehen.

Mit einer ausgeklügelten Elektronik versuchen die Hersteller zwar die Leistung ihrer Stirnlampen konstant zu halten, auf stärkster Leuchtstufe betrieben schaffen das dank der kräftigen Akkus aber nur die Hochleistungsstrahler. Bei den Kompaktleuchten muss man ein paar Leuchtstufen herunterschalten, wenn man in den Genuss einer konstanten Lichtabgabe kommen möchte. Auf die höchste Leistungsstufe geschaltet, lassen deren Leuchtweiten rasch nach, bei einfacheren Modellen bis zu 75 Prozent in den ersten fünf Stunden.

Gute Hochleistungs-Stirnlampen saugen nur behutsam ihren Lithium-Ionen-Akku leer und kommen auf weit mehr als 25 Stunden Leuchtzeit. Selbst bei Volllast schaffen diese noch mehrere Stunden Leistung.

Eine gute Stirnlampe muss aber nicht nur hell und ausdauernd strahlen, sondern bequem zu tragen sein und sich – auch mit dickeren Handschuhen – einfach steuern lassen.

Fazit: Gute Stirnleuchten und Starkstrahler sitzen wie angegossen, lassen sich einfach und intuitiv handhaben und erfüllen mit nützlichen Details jeden Lichtwunsch.

 

 

Petzl Nao+

 

 

 

 

Lupine Piko X Duo

 

 

 

 

Lupine Blika X4 Smartcore

 

 

 

Pistenskitouren in Südtirol
Auch in Südtirol hat sich in den vergangenen Jahren das Pistentourengehen von einer Randerscheinung zu einem Massenphänomen entwickelt.
Viele Skigebietsbetreiber haben ihre Öffnungszeiten für die Benutzung der Pisten am Abend festgelegt und jedes Gebiet hat seine speziellen Angebote für Pistentourengeher.
Der Alpenverein Südtirol (AVS) hat auf seiner Website die verschiedenen abendlichen Aufstiegsmöglichkeiten aufgelistet. Eine praktische Orientierungshilfe für alle, die dieses Angebot nutzen möchten.

Link zur Seite: http://www.alpenverein.it/de/skitourenfreunde/155838-571_155838.html

Bildquelle: Lupine